Superschöne Fete bei Edgar di Benedetto (06/10)
Manchmal, wenn die immer noch stattfindenen verbalen Attacken angesichts meiner Mitgliedschaft bei den
Linken und meines Engagements für Gerechtigkeit und Frieden wirklich verletztend werden, wird mein Durchhaltevermögen
trotz der festen inneren Überzeugung, das Richtige zu tun, auf eine harte Probe gestellt.
Es sind dann Abende wie diese, die mir wieder das Gefühl geben, meinen Kampf nicht ganz allein
auszufechten: Tolles Essen, klasse Musik, Bier satt, viele liebe Menschen um mich herum,
die nicht unbedingt Mitglied meiner Partei sind, aber mir trotzdem zeigen, dass es noch mehr Menschen gibt, die
Menschlichkeit und Fairness schätzen.
Der knallharte Kampf um ein bisschen Würde, das weit verbreitete und gnadenlose Streben nach
dem eigenen Vorteil, viel Dummheit in den gehirngewaschenen Köpfen zahlreicher Leute und der
Hass, der einem manchmal wild entgegenschlägt, wenn man sich für die Gesellschaftsschwächeren einsetzt, sind
eben nur ein ärgerliches Hinternis,
aber nicht entscheidend: Entscheidend ist, wenn man Menschen um sich hat, die lachen, sprechen, diskutieren,
fröhlich, zornig, nachdenklich oder betroffen sind, dabei das Herz aber am
rechten (nein, linken) Fleck haben. Edgar di Benedetto, Bundestagskandidat des WK 29, und seine Lebensgefährtin
haben eine gelungene Party veranstaltet. Dankeschön dafür! Nun ist mir wieder umso klarer, warum es so wichtig ist, für mehr
Menschlichkeit einzutreten: Weil Lebensfreude, Zusammenhalt und Spaß viel schöner sind,
als der harte Überlebenskampf, zu dem unsere Regierung mit ihrer menschenverachtenden Politik jeden von uns zwingen will.
Ganz klar ist: Das wirtschaftsextreme Gedankengut bemüht sich zwar
seit Jahren, die Menschen in jedem Bereich ihres Lebens zu terrorisieren,
aber es hat noch lange nicht alle menschlichen Bande durchdrungen.