Filmrezension: Mein Nachbar Totoro (11/09)



Durch Zufall habe ich ihn entdeckt, beim zappen, als er vor Monaten mal im TV lief. Ich musste ihn haben! Und auch beim zweiten Mal hat er mich völlig in seinen Bann gezogen.
Japanischer Zeichentrick, zwei kleine Mädchen, die sich um ihre schwerkranke Mutter sorgen, pelzige Wesen im Wald, mit denen sie allerlei Abenteuer erleben. Da wachsen Riesenbäume über Nacht, es wird geflogen und gelacht, gekuschelt und gestaunt. Eine gütige alte Großmutter hilft, wenn Not am Mann ist. Der nur für Kinder sichtbare große Totoro schickt einen Bus, der eigentlich eine Katze ist, um die kleine Mei zu suchen, die sich nach einem Streit mit ihrer Schwester Saki verirrt hat. Der Ort der Kindheit auf dem Lande besticht durch seine Einfachheit: viel Natur, in denen sich die magischen Totoros verbergen, kaltes Wasser aus dem Brunnen zum Baden und Wäschewaschen, flinke Rußbolde, die sich in dunklen Ritzen verstecken. Die Stimmung in dem Film ist zauberhaft, die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, die Gestaltung der Umgebung ist bis ins kleinste Detail ein kleines Wunderwerk. In dem Film stecken Herz und Humor - es ist einer der schönsten Kinderfilme aller Zeiten!