Die Klassiker mal anders (03/11)



Erinnert ihr euch an Isao Tomita? Den Japaner, der in den Siebzigern die klassischen Stücke Debussys und Mussorgskis via Synthesizer in ein ganz neues Kleid hüllte?

Die Empörung der Konservativen und die Begeisterung der Neugierigen hielt sich damals wohl die Waage in der Beurteilung dieser Art von Coverversionen. Viel scheint sich nicht geändert zu haben - gewiss schreien noch immer die versnobten Klassikbegeisterten entsetzt auf, wenn Abenteuerlustige sich an den meisterhaft komponierten Stoffen vergreifen.

Ich jedenfalls finde es witzig. Offenheit für das Fremde und Ungewohnte kann durchaus bereichern und greift nicht zwangsläufig mit bösartiger Absicht das angeblich Unberührbare an. Zum Glück ist Geschmack streitbar, auch für jene, die sich furchtsam in ihrem bürgerlichen Pathos verkrallen. :-)

Toccata und Fuge - Bach

Requiem - Mozart

Sonata Pathetique - Beethoven

Ode an die Freude - Beethoven

5. Sinfonie, 1. Satz - Beethoven