Gastbeitrag: "Engel" von Yashkaa (03/12)



Wenn du in dunkler Nacht
von Schatten überwältigt wirst,
ein Meer aus Tränen
von deiner Verzweiflung kündet
und der letzte Schritt nur noch
einen Wimpernschlag entfernt scheint,
so wisse, dass ein Engel da sein wird,
dir Licht zu bringen,
deine Tränen zu trocknen
und dich in seine Arme zu schließen.



>>>



Bleibt unvergessen: Ernesto Kroch (03/12)



Ernesto Kroch ist tot. Wer Ernesto war und was seine großen Taten in seinem bewegten, zuweilen sehr harten Leben waren, ist anderswo nachzulesen. Mein Nachruf heute wird frei von Fakten bleiben, denn es bleibt gerade nur Platz für Eindrücke und eine persönliche Erinnerung.

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich die Gelegenheit, Ernesto vor einer Lesung gemeinsam mit Christine Arndt zu interviewen. Es war kein gewöhnliches Interview, sondern eine Stunde, in der ein mutiger, starker und wunderbarer Mensch von seinen Erfahrungen erzählte, während die anderen beiden hingerissen und mit offenen Mündern lauschten und nicht fassen konnten, welche Wirkung dieser Mann hat. Er schenkte uns nicht nur unglaublich viele Informationen, sondern auch dieses kaum zu beschreibende Licht, das durch ihn hindurch und aus ihm herausschien.

Ein jeder von uns sollte die Welt ein bisschen besser machen, während der Zeit, in der wir hier sind. Ernesto Kroch hat diesen Gedanken ernst genommen und etwas in der Welt bewirkt, in einer Welt, die ihm nicht immer ihre freundliche Seite gezeigt hat. Als Schatz bleibt mir ein signiertes Buch und die Erinnerung an diesen Nachmittag. Ernesto, du fehlst!

Mein Artikel zum Interview ist auf der Website der Linken in Oldenburg nachzulesen.

Ein Video von Ernesto ist auf der Website der Linken in Oldenburg-Land zu finden.

>>>



Mach's gut, Wolfgang! (03/12)



Es gibt Dinge, die man nicht verstehen kann, wie sehr man sich auch bemüht. Etwa den plötzlichen Tod von einem Menschen, der gerade Mitte fünfzig war und irgendwie immer ein Teil des eigenen Lebens. Wolfgang war der beste Freund meines Vaters. Für mich war Wolfgang - immer fröhlich, herzlich, zum Gotterbarmen stur, warmherzig, direkt, unverblümt - in einer fragwürdigen Zeit meines Lebens jemand, der meinen Blick auf elementare Dinge verändert hat. Aber das wussten nur er und ich. Und jetzt weiß nur noch ich es. Ohne Wolfgang ist die Welt kälter und dunkler. Ich danke dem Leben dafür, dass ich diesen Menschen gekannt habe.

Wir trauern aus der Ferne mit. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und all jenen, die fühlen, dass dieser Tod ein großer Verlust ist.

>>>



Gemalt: Lichtgestalten (02/12)



Acryl auf Leinwand, 40 x 70



>>>



Ein Mindestens-Eins-Projekt: Eberhardt stellt gerade fest, dass seine Frau ihn betrügt - Die dumme Eule (02/12)



Unter dem Namen "Mindestens Eins" tritt ein malendes Duo auf: Die wundervolle, auf viele Weisen kreative Daniela Hermann und ich.
Das Besondere an Mindestens-Eins-Bildern ist die mögliche Art der Betrachtung: Die Bilder können immer von oben nach unten oder eben genau umgekehrt interpretiert werden.



Eberhardt stellt gerade fest, dass seine Frau ihn betrügt


Die dumme Eule



>>>



Ein Mindestens-Eins-Projekt: Exploding Peacock - Kämpfender Maulwurf im Sumpf (01/12)



Unter dem Namen "Mindestens Eins" tritt zukünftig ein malendes Duo auf: Die wundervolle, auf viele Weisen kreative Daniela Hermann und ich. Dieses Bild ist unser erstes, aber es werden noch viele folgen. Das Besondere an Mindestens-Eins-Bildern ist die mögliche Art der Betrachtung: Die Bilder können immer von oben nach unten oder eben genau umgekehrt interpretiert werden.


Exploding Peacock


Kämpfender Maulwurf im Sumpf (Monsterchen macht plitsch-platsch)



>>>



Gemeinschaftsprojekt: Verlangen (12/11)



Dieses Bild hat zwei Schöpferinnen und eine wunderbare Geschichte - die Geschichte von einer fast lebenslangen Freundschaft, die in gemeinsamer Liebe zur Malerei eine weitere bedeutende Gemeinsamkeit gefunden hat.

Der Prozess gemeinsamer Arbeit ist eine Erfahrung, die viele Impulse und Ideen schafft. Sie hilft sogar gegen den kreativen Stillstand, aus dem allein oft nur schwer rauszufinden ist.

Die Künstlerin, die mit mir dieses Bild gemalt hat - eine begann oben und eine unten - ist Manuela Hoffmann. Sie malt selbst seit Jahren und hat eine ganz eigene Art, sich gestalterisch auszudrücken.

Danke für diese Erfahrung, liebe Manuela! Auf dass es noch viele Bilder gibt, die unser beider Handschrift tragen.

>>>



Gemalt: Desdemona (01/12)



Wer ist sie? Erstaunlich, wie sehr diese Frage eine Handvoll Leute, die eigentlich Wichtiges zu tun haben, einen ganzen Nachmittag lang beschäftigen kann. Kreative Vorschläge waren: Die Jane aus "Tarzan"? Hamlet? Eine griechische Göttin? - Welche? - Na, irgendeine eben. An irgendwen erinnert sie mich... - An wen? - Das weiß ich auch nicht... Aber sie erinnert mich ganz stark an jemanden... - Na, an wen denn bloß? - Sag mir doch, wer sie ist! - Ich denke, du weißt, wer sie ist? - Nee, ich hab nur das Gefühl, dass sie mich an jemanden erinnert... - An wen denn nun? - Keine Ahnung.

Gemalt wurde sie jedenfalls in Acryl auf Leinwand. Im letzten Jahr.



>>>



Fotografischer Seitenwechsel (12/11)



Endlich ist ein Projekt fertig, das schon lange realisiert werden sollte: Fotograf und Model haben die Positionen getauscht und ich gebe einen kleinen galeristischen Einblick in meine fotokünstlerischen Ideen - nur dieses Mal eben vor der Kamera statt dahinter.

Zu finden sind die Fotos unter: Katharina Lindner sowie durch einen Klick auf den Hauptnavigationsbutton Katharina Lindner.
Herzlichen Dank an meine Fotografin Manuela, die viel Kreativität bewiesen hat.

>>>



Gemalt: Atmendes Gewölbe (10/11)




Lebst du in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft?
Bedauerst oder bejubelst du, was gewesen?
Träumst du dich in ein Morgen, das noch nicht ist
und vielleicht nie sein wird?
Wo bist du wirklich in diesen Momenten
wenn du singst, lachst, weinst, schreist, in eine Erdbeere beißt,
ein Klo putzt, ein Gemälde betrachtest, einen Menschen umarmst,
dein Haar kämmst, Straßenbahn fährst, Schnee formst?
Das Gestern ist vergangen,
nur ein zweischattiger Hauch von Erinnerung bleibt dir.
Das Morgen kommt vielleicht oder nicht – oder anders als du denkst.
Das Jetzt ist flüchtig wie der Schlag eines Schmetterlingsflügels,
aber bevor du planst, wünschst, hoffst, erträumst, wartest
und nachdem du erinnerst, schwelgst, grübelst, bereust, verklärst
musst du diesen Flügelschlag
als Windhauch im atmenden Gewölbe
deines Herzschlags gespürt haben.

>>>



Neue Fotogalerie: Herbstliches (10/11)



Herbstbilder sind langweilig? Mitnichten! In dem Moment, wenn das farbenprächtige Naturschauspiel die gegenständliche Gestaltung hinter sich lässt und zu abstrakten Gebilden wird, offenbart sich ein ganz neuer, ungewöhnlicher Blick auf die Schöpfung. Die Fotos sind alle in den letzten Wochen entstanden. Dem Altweibersommer sei Dank.


>>> Hier geht es zur Galerie.

>>>



Information zur Archivierung:



Alle Artikel finden sich in den jeweiligen Sparten, die über die Hauptnavigation erreichbar sind.